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Wie steige ich erfolgreich in Changeprozesse per Workshop ein?

  1. Klarheitsgespräch

Nachdem im Klarheitsgespräch der grobe Rahmen mit Zeit, Zielen, Räumlichkeiten, Ort,… abgestimmt wurde, kann der Workshop mit Inhalten gefüllt werden. Anlässe für das hier von uns selbst entwickelte Workshopformat können folgende sein: 

ungenütztes Potential (viele Mitarbeiter sind satt und es braucht mehr Drive und Spirit, damit das Unternehmen zukunftsfähig wird; Krankentagezahl und Fluktuationsrate sind zu hoch) 

angespannte Finanzlage (um Kosten zu senken und neue Märkte zu erreichen)

– beim Erreichen eines Plateaus (Zukunftsprojekte sind nötig, da die Konkurrenz bereits unsere Nische besetzt hat)

 

 

Wichtige Voraussetzungen dafür sind:

Motivation: Es ist genauso wichtig, die Mitarbeiter nicht zu demotivieren statt sie nur zu motivieren! Frage Sie: Was würde Dir im Unternehmen mehr Spaß machen!?

Paradigmenwechsel: Weg von “Was möchte ich als Unternehmer?”, hin zu mehr “Was ist fürs Unternehmen und die Mitarbeiter gut?”! Es gilt, eine Mischung aus Bottom-Up- und Top-Down-Ansatz zu finden!

Teilnehmer und Teilnehmerinnen: Wen nehme ich im ersten Schritt mit in den Workshop? Erfahrungsgemäß hat sich hier eine bunte Mischung aus motivierten Mitarbeitern bewährt. Alle Ideen, auch wenn sie noch so banal sind, können somit aufgenommen werden und dem Unternehmen Millionen an € sparen.

– Erarbeitung eines Ehrenkodex

2.) Möglicher Ablauf eines solchen Workshops

A) Einstieg

Starte mit etwas Unerwartetem wie z. B. einem Video “Was gibt’s in der Welt für begeisternde Unternehmen in unserer Branche?”.  Ziel ist es, dass die Mitarbeiter erkennen, dass ihr Umfeld nicht die Ultima Ratio darstellt und oft viel mehr möglich ist, als wir glauben zu kennen. 

Eine zentrale Frage hierzu ist: Will ich mit dem Unternehmen nur Gewinn machen, einen wesentlichen Beitrag leisten oder dass die Mitarbeiter auch gerne zur Arbeit kommen!? 

Eine weitere Einstiegsmöglichkeit neben vielen anderen kann folgender Fragebogen sein.

B) Meilensteine des Hauptteils

1. Fokus aufs Positive – was läuft gerade bei Euch richtig gut? Was sind die 5 Punkte, auf die sich jeder bei Euch im Unternehmen verlassen kann?

2. Fokus auf Entwicklungsfelder – was funktioniert bei Euch nicht? Benenne zunächst alle Punkte und notiere diese auf dem Flipchart (mind. 1 Stunde Zeit dafür nehmen). Gehe anschließend bei den Top 5 in die Tiefe!

3. Ursachenanalyse – warum funktionieren die Top 5 nicht?

4. Einsatz von Techniken, Modellen, Übungen und weiteren Hilfsmitteln, damit die Mitarbeiter die Prozesse, Strukturen, Kultur sowie weitere Einflussfaktoren besser verstehen.

5. Simulation der Realität durch Planspiele oder Erlebnisse mit anschließender Reflexions- und Transferphase

C) Abschlussphase 

Realisierung von Projekten. Welche Projekte wollen wir als nächstes angehen und umsetzen? Wie schaut ein Maßnahmenplan aus?

3.) Weitere wesentliche Faktoren für erfolgreiche Changeprozesse

– das WARUM ist wichtiger als WAS wir tun

– Bereitschaft aller Workshopteilnehmer ihr Ego zurückzunehmen (z.B. Verzicht auf bestimmte Privilegien)

– Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen KÖNNEN, DÜRFEN und WOLLEN Verantwortung übernehmen

– der größte Feind von Veränderung sind tägliche (private und berufliche) Ablenker –> Teilnehmer müssen fürs Projekt brennen, Ressourcen und Freiräume bekommen

– jeder Mitarbeiter braucht mindestens vier sogstarke Einflussfaktoren, damit die Umsetzung gelingt. Diese gilt es individuell zu erarbeiten!

4. Wie kann es weiter gehen?

Bei uns haben sich nach dem Einstiegsworkshop mit Mindset, Bestandsaufnahme und Projektfindung gemäß dem Aqual-Modell die folgenden Inhaltsschwerpunkte bewährt.

– Klarheit zu Purpose, Strategie,…

– Spannungen bearbeiten, Rollen, Meetings,…

– innere Kompetenzen stärken

– Governance

 

 

Wenn auch Du mehr zu unseren verschiedenen Workshopformaten wissen willst, dann vereinbare gerne ein kostenloses Klarheitsgespräch!